Programm

Das sind unsere Ideen für die ÖH BOKU – klick die Überschrift an, zu der du unsere Gedanken lesen willst!

 

Unabhängig – aber nicht losgelöst
Unsere Uni als Trendsetter!
Wir fusionieren Effektivität mit Kreativität
Jede/r ist anders und doch sind wir gleich
Viele Ansichtsweisen – ein Horizont
Räume sind zum Leben da!
Weil auch in Zukunft Geld nicht essbar sein wird!
Jeder Pilz für sich und trotzdem ein Organismus!

 


Unabhängig – aber nicht losgelöst

Für uns ist es selbstverständlich, dass die ÖH BOKU offen für alle ist – für Ideen, Menschen oder als Diskussionsraum. Dies schließt für uns als parteiunabhängige Fraktion eine Unabhängigkeit von politischen Parteien ein. Die ÖH BOKU, einerseits als Vertretung der Studierenden und andererseits als wichtiger Stakeholder auf der BOKU muss versuchen, durch Dialog, Offenheit und nicht durch Ausschluss von Menschengruppen (beispielsweise aufgrund von Herkunft, Ideologie, Religion, Geschlecht …) zu helfen. Dafür ist es wichtig, nicht nur viele Meinungen und Ideen zuzulassen, sondern auch Mitglieder der ÖH BOKU ausreichend fortzubilden, damit sie Studierende bestmöglich vertreten können. Um dies umzusetzen, setzen wir uns für folgendes ein:

  • Für eine offene, unabhängige Studierendenvertretung
    • Partei- und fraktionsunabhängige Erstsemestrigentutorien
    • das ÖH_Magazin als unabhängiges Sprachrohr von Studierenden für Studierende erhalten
    • transparente, rasche Information über laufende und zukünftige Projekte, Standpunkte und Informationen,beispielsweise durch Newsletter, Social Media, Website und Aushänge
  • Für eine transparente, dialogorientierte ÖH BOKU
    • Entscheidungen innerhalb der ÖH BOKU und in deren Gremien müssen zügig und offen an Studierende kommuniziert werden
    • regelmäßige offene Treffen sollen möglichst viele Studierende in ÖH-Prozesse einbinden
    • ÖH BOKU ist mehr als nur Verwaltung und Service – sie ist auch starke, politische Vertretung der Studierenden!
    • Vernetzung mit anderen Studierendenvertretungen und Umsetzung gemeinsamer Projekte
  • Für die Umsetzung DEINER Ideen und Projekte
    • Erhalt und Ausbau des für alle Studierenden offenen Projektförderungstopfes
    • Bereitstellung finanzieller Mittel für Initiativen, die im studentischen Interesse liegen
    • Unterstützung studentischer Initiativen durch Know-How, Lobbying und Bereitstellung von Infrastruktur
  • Für ÖH-Mitarbeiter*innen, die dich vertreten können
    • Schulungen und Fortbildungen von ÖH BOKU-Mitgliedern, damit sie die Kompetenzen haben, um dir bei deinen Problemen zu helfen
    • ÖH-Tätigkeit als ehrenamtliches Engagement, nicht zur Selbstbereicherung oder als politisches Sprungbrett
    • Besetzung von Positionen aufgrund von Qualifikation und Erfahrung, nicht Parteibuch

 

Unsere Uni als Trendsetter!

Die BOKU ist nicht nur aufgrund der Themenfelder, mit denen sie sich  täglich beschäftigt, wichtig für die österreichische Gesellschaft. Wir selbst haben den Auftrag, für ein Vorankommen der Gesellschaft zu sorgen und durch unsere Studierenden, unsere Alumni und unsere Forschung Prozesse zum Wandel der Gesellschaft positiv zu unterstützen. Die BOKU darf kein von der Gesellschaft abgeschlossenes System sein, sondern muss sich in stetigem Austausch mit dieser befinden. Gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen können von der BOKU mitgestaltet werden, um eine bestmögliche, gemeinsame Entwicklung zu fördern. Daher setzen setzen wir uns ein für:

  • Für eine Politik, die der BOKU Gestaltungsspielraum gibt
    • Ausfinanzierung der Hochschulen durch Erhöhung der Finanzierung der österreichischen Hochschulen auf 2% des BIP, wie es seit den 2000er Jahren im Nationalrat – mehrfach – beschlossen ist
    • eine verbindliche Entscheidung der zuständigen Gremien gegen Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen
  • Für eine BOKU, die Impulse setzt
    • Einbindung von Bürger*innen und Aufklärung in wissenschaftlichen Themen
    • Rolle als Stakeholder und Expert*innen im gesellschaftlichen Diskurs über eine nachhaltige Entwicklung einnehmen
    • Forschung fördern, die sich mit dem Wandel der Gesellschaft auseinandersetzt
  • Für freie Forschung, die selbstkritisch ist
    • Abbau der großen Abhängigkeit der BOKU von Drittmittel und deren Offenlegung
    • Stärkere Finanzierung von Forschungsprojekten durch die öffentliche Hand
    • Wissenschaft, die Verantwortung trägt und sich mit Fördergeber*innen auseinandersetzt
    • Wissenschaft und Forschung, die sich an ethischen Standards orientieren und diese in Prozesse integrieren

 

Wir fusionieren Effektivität mit Kreativität

Die BOKU als Universität des Lebens hat nicht nur die Aufgabe, uns Studierende zu bilden und uns neue Themenfelder näher zu bringen – sie soll uns Raum für persönliche Entwicklung bieten. Wir setzen uns ein für Lehre, die durch Inter- und Transdisziplinarität über den Tellerrand blickt und für Verwaltungsprozesse, die simpel, transparent und schnell ablaufen. Auch die Möglichkeit als Studierende selbst die Lehre und Studiensituation mitzugestalten ist uns wichtig. Um dieses umzusetzen, haben wir uns folgende Projekte und Ideen überlegt:

  • Für vernetzte, transparente Gremienarbeit
    • Zusammenarbeit und verstärkter Austausch zwischen den Gremien und Vernetzung der Studierenden in diesen
    • offene Veranstaltungen der ÖH BOKU, um Entscheidungen & wichtige Informationen an Studierende weiterzugeben
  • Für qualitative Lehre
    • Verbindliche und qualitativ hochwertige Aufzeichnungen von Lehrveranstaltungen
    • Transparenz von Auflagen beim Studienwechsel zwischen Bachelor und Master und kritische Prüfung bestehender Regelungen
    • Rückkehr zu einer Vorziehregelung mit 30 ECTS-Punkten
    • Erhalt der Möglichkeit, individuelle Studienpläne zusammenzustellen und zu absolvieren
    • einheitliche und kostenlose Bereitstellung von Lehrunterlagen in barrierefreien und offenen Formaten
  • Für offene, kritische Lehrinhalte und alternative Lehr- und Lernformen
    • vergrößerte Wahlfreiheit in den Curricula
    • Abschaffung von künstlichen Hürden in Studien wie zum Beispiel Prüfungsketten
    • auch Studierenden mit Betreuungspflichten soll ein Studienabschluss möglich sein
    • Ausbau von interaktiven Lehr- und Lernmethoden
    • Ausbau von Didaktik-Schulungen für Lehrende
  • Für Freiheit und Offenheit der Lehre
    • fachübergreifende Lehrveranstaltungen sowie fachübergreifende Vernetzung durch ÖH-Veranstaltungen
    • Förderung von kritischem, wissenschaftlichem Arbeiten inner- und außerhalb von Lehrveranstaltungen
    • Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen Themen
    • Ausbau von Lehrveranstaltungen mit studentischen Mitgestaltungsmöglichkeiten
  • Für Lehre mit Sinn und Konsequenz
    • Studieneingangs- und orientierungsphase (STEOP) als echte Orientierung und Information über die Studienwahl
    • Lehrveranstaltungs-Evaluierungsprozesse verbessern und auch Konsequenzen einfordern
    • Aufbau eines Qualitätssicherungssystems für Multiple Choice Prüfungen
    • Praxis dort, wo es notwendig ist, ausbauen!
    • Realistische Darstellung der BOKU und ihrer Studien nach außen


Jede/r ist anders und doch sind wir gleich

Auf der BOKU sollen sich alle Menschen willkommen fühlen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihres Geschlechts oder anderen Hintergründen. Daher sprechen wir uns entschieden gegen Diskriminierung auf allen Ebenen aus. Wir möchten soziale Gerechtigkeit fördern und sehen hier folgende Möglichkeiten:

      • Für aktiven Einsatz gegen Diskriminierung
        • unabhängig von Geschlecht, Glaubensrichtung, sexueller Orientierung, sozialer und geographischer Herkunft müssen Benachteiligungen abgebaut und inklusive Handlungen verstärkt werden
        • Ausbau der Barrierefreiheit auf allen BOKU-Standorten
        • aktive Frauenförderung
      • Für offene Möglichkeiten der Meinungsbildung
        • Schaffen von Räumen zur Diskussion über Inklusion und deren möglicher Umsetzungen
        • Förderung von Vielfalt als Chance für die Weiterentwicklung der BOKU
      • Für Unterstützung von Einkommensschwächeren, Betreuungspflichtigen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen
        • Kostenloses Essen in der Mensa für Sozialfondsbezieher*Innen
        • stundenweise Kinderbetreuung an der BOKU ausbauen
        • Barrierefreiheit endet nicht bei baulichen Maßnahmen, sondern muss auch für den gesamten Studienalltag gelten
        • Ausbau der psychologischen Studierendenberatung
        • Unterstützung bei anfallenden, selbstzutragenden Kosten im Studium durch den Sozialfonds
        • Förderung eines gesunden Studiums durch bspw. Gesundheitstage


Viele Ansichtsweisen – ein Horizont

Internationaler Austausch, sei es durch Mobilitätsprogramme, gemeinsame Veranstaltungen oder die Unterstützung internationaler Studierendenorganisationen, ist ein wertvolles Gut der BOKU. Studierende sollen in allen Phasen des internationalen Austausches möglichst gut unterstützt und beraten werden. Deswegen setzen wir uns ein für:

      • Mobilität, die dich weiterbringt
        • Erleichterung und Transparenz bei der Anerkennung von Studienleistungen, die im Ausland absolviert wurden
        • Studierbare internationale Studienprogramme mit hoher Qualität
        • Bestmögliche Betreuung vor, während und nach eines Auslandsaufenthaltes
        • Besondere Unterstützung von Studierenden aus Drittstaaten in rechtlichen Fragen
        • Unterstützung von Geflüchteten und Flüchtenden beispielsweise im Rahmen des MORE-Projektes oder durch Aufbau eines Buddysystems
        • Abschaffung der doppelten Studiengebühren für Drittstaatsangehörige
      • gelebte Internationalität an der BOKU
        • kostenlose und qualitativ hochwertige Sprachkurse für Studierende
        • Ausbau der Lehre durch Gastprofessor*Innen und gemeinsame Lehrveranstaltungen mit Partnerinstitutionen
        • Ausbau des englischsprachigen LV-Angebots sowie ein verstärktes Angebot an Sprachkursen für Lehrende
        • Förderung der Integration von Incomings und Abbau von Barrieren


Räume sind zum Leben da!
Die BOKU nennt sich “Universität des Lebens” – um dem gerecht zu werden, muss jedoch noch einiges geschehen. Für uns ist die Universität mehr als nur Lehr- und Forschungsstätte. An der BOKU sollen studentische Initiativen und Gedanken ihre Freiräume bekommen!
Auch Feste und Veranstaltungen sind ein wichtiger Bestandteil des Unilebens, denn sie stellen einen Treffpunkt für die verschiedenen Menschen an der BOKU dar. Solche Veranstaltungen bedürfen keines Fraktionshintergrundes, sondern einer guten Zusammenarbeit aller an der BOKU. Wir setzen uns ein für:
      • Freiräume für alle
        • Ausbau bestehender Initiativen wie Gemeinschaftsgarten und FoodCoop
        • mehr selbstverwaltete Räume zum gemeinsamen Leben und Lernen
        • Studentisch selbstverwaltete Räume zum Lernen, Erholen, Plaudern, Arbeiten, Kochen etc.
      • Für-ever TÜWI!
        • Erhalt des TÜWI als konsumfreier, offener Raum
        • Ausbau von gemeinsamen Veranstaltungen von TÜWI und ÖHBOKU
      • offene Gedankenräume
        • durch unabhängige Veranstaltungen zu Themen der Gesellschaft und Wissenschaft
        • Unterstützung von Plattformen welche den Gedankenaustausch ermöglichen


Weil auch in Zukunft Geld nicht essbar sein wird!

Nachhaltigkeit begegnet uns auf der BOKU jeden Tag, doch uns ist es wichtig, dass sie nicht nur ein Wort bleibt, sondern auch gelebt wird. Durch unser Denken und Handeln übernehmen wir Verantwortung sowohl als BOKU Studierende, als auch als Mitglieder der Gesellschaft. Für ein partizipatives und zukunftsorientiertes Universitätsleben setzen wir uns mit folgenden Maßnahmen ein:

      • Für nachhaltige Mobilität
        • Stärkung von Radverkehr und öffentlichem Verkehr
        • österreichweites Semesterticket
        • Bereitstellung von Lastenrädern, Etablierung einer dauerhaften Fahrradwerkstatt
      • Für die transparente Umsetzung von Nachhaltigkeit
        • offene und ehrliche Berichterstattung über erfolgreiche, laufende sowie geplante Projekte
        • stärkere Zusammenarbeit von allen Angehörigen der Universität (Studierenden, Lehrenden, Forschenden, allgemeinem Personal)
        • Förderung der Partizipation durch Sichtbarmachung von Gestaltungsspielräumen
        • Biodiversität am Campus erhöhen, Wildnisflächen erhalten und ausbauen
      • Für fairen Konsum
        • Produkte aus fairem Handel, regionalem und saisonalem Ursprung in Mensa und Automaten
        • Ausbau des veganen und vegetarischen Angebots in der Mensa und den Automaten
        • Förderung von Foodsharing-Initiativen
      • Für sinnvolle Ressourcennutzung, Müllvermeidung und -trennung
        • Schaffung von Müllinseln
        • Ersetzen von Einwegprodukten durch Wiederverwendbares
        • Upcycling-Möglichkeiten aufzeigen und fördern


Jeder Pilz für sich und trotzdem ein Organismus!

Wir freuen uns über das Wachstum der BOKU. Jedoch sprechen wir uns gegen eine Zerstreuung durch weitere Standorte aus, um dir zusätzliche, zeitraubende Wege zu ersparen. Des Weiteren setzen wir uns für Campuslösungen für alle Standorte ein – egal ob Türkenschanze, Muthgasse oder Augasse. Ein Campus muss dir alles bieten können, was du in deinem Studienalltag brauchst, wie:

      • Für Platz zum Leben und Lernen
        • Verpflegung mit gesunden, fair produzierten und gehandelten sowie regionalen Lebensmitteln
        • ÖH BOKU-Lounge an allen Standorten
        • Ausreichende Räume für Lehre, Forschung und Verwaltung
        • Ausweitung der Bibliotheksöffnungszeiten an allen Standorten
        • Ausbau und Erhalt von Lern-, Arbeits- und Gruppenräumen auf allen Standorten
        • Eine leistbare Lehrmittelstelle an allen Standorten
      • Für Verbindung von Menschen und Orten
        • Fahrtkostenrückerstattung zur Fahrten an die Außenstandorte der BOKU
        • Eine beruhigte Verkehrslage am Campus

 

… und zu guter Letzt fordern wir: Steckdosen für alle!

 

www.flboku.org
– Unabhängige Fachschaftsliste BOKU – FL BOKU –