Programm

Als unabhängige Fachschaftsliste an der Universität für Bodenkultur freuen wir uns, euch unser diverses Programm vorzustellen. Unser Programm spiegelt unsere Grundsätze einer offenen und gemeinsamen ÖH wider.

Das sind unsere Ideen für die ÖH BOKU – klick die Überschrift an, zu der du unsere Gedanken lesen willst!

Unabhängig – aber nicht losgelöst
Unsere Uni als Trendsetter*in!
Studiensituation und Lehre
Inklusion statt Ausschluss
Nachhaltigkeit & Mobilität
Internationalisierung
Raum für alle und für alles!
Standorte BOKU

 


 

Unabhängig – aber nicht losgelöst!

Für uns ist es selbstverständlich, dass die ÖH BOKU offen für alle ist – für Menschen, Ideen, und als Diskussionsraum. Dies setzt für uns eine Unabhängigkeit von politischen Parteien voraus. Die ÖH BOKU muss als wichtiger Stakeholder auf der BOKU durch offenen Dialog und Umsetzung von Maßnahmen in diesem Zusammenhang alle Studierende vertreten. Dafür ist es wichtig, nicht nur viele Meinungen und Ideen zuzulassen, sondern auch Mitglieder der ÖH BOKU ausreichend fortzubilden, damit sie Studierende bestmöglich vertreten können. Um dies umzusetzen, setzen wir uns ein:

Für eine offene, unabhängige Studierendenvertretung

  • Engagement in der ÖH jederzeit und für ALLE möglich
  • partei- und fraktionsfreie Erstsemestrigentutorien, auch für Masterstudierende
  • transparente, rasche Information über aktuelle Themen (z.B. durch Newsletter, Social Media, Website und Aushänge)
  • aktive Kommunikation von finanziellen Belangen (Budget der ÖH BOKU)
  • das ÖH – Magazin als unabhängiges Sprachrohr von Studierenden für Studierende erhalten

Was wir dazu geplant haben:

  • Informationen über Veranstaltungen weiterhin und verstärkt durch Newsletter, Social Media, Website und Aushänge verbreiten
  • mehr Events explizit für Erstis, sowie zusätzliche Einstiegshilfen in das Leben in Wien, da viele Studierende neu nach Wien ziehen
  • eigens organisierte Veranstaltungen der ÖH für 150 jähriges Jubiläum der BOKU
  • ÖH Lange Nacht des Lernens und Lerntage an der Uni organisieren

Für eine transparente, dialogorientierte ÖH BOKU

  • Entscheidungen der ÖH BOKU müssen zügig und offen an Studierende kommuniziert werden
  • Zusammenarbeit und verstärkter Austausch zwischen den Gremien der Universität und Vernetzung der Studierenden in diesen regelmäßige öffentliche Treffen um möglichst viele Studierende in ÖH-Prozesse einzubinden
  • Umfragen durchführen, um allen Studierenden eine Stimme zu geben
  • Vernetzung mit anderen Studierendenvertretungen und Umsetzung gemeinsamer Projekte
  • Die ÖH BOKU ist mehr als nur Verwaltung und Service – sie ist auch eine starke, politische Vertretung der Studierenden!

Was wir dazu geplant haben:

  • Informationsveranstaltungen und offene Vernetzungstreffen für alle zum Projekt “Studierbarkeit Verbessern” um Input von mehreren Studierenden zu generieren
  • regelmäßige öffentliche Fragestunden für Studierende mit Rektorat und Senat
  • Freiwilliges Einführungsseminar zu Beginn des Studiums: “Was macht die ÖH eigentlich und wo kann ich mich einbringen?”
  • “ÖH Get Together” zum Austausch mit Studierenden und Sammeln von Ideen und Projekten,um Studierende zur Mitarbeit in der ÖH anzuregen

Für die Umsetzung DEINER Ideen und Projekte

  • Unterstützung und finanzielle Förderung von Projekten der ÖH, Studierenden & Initiativen durch Vernetzung, Know-How, Lobbying und Bereitstellung von Infrastruktur
  • Unterstützung von Studierenden bei der Teilnahmen an Konferenzen und Weiterbildungen

Was wir dazu geplant haben:

  • ÖH Arbeit braucht Wissen – dafür soll über die ÖH Bibliothek gezielt entsprechende Literatur zu politischen und fachlichen Themen für Studierende angeschafft werden

Für ÖH-Mitarbeiter*innen, die dich vertreten können

  • Schulungen und Fortbildungen von ÖH BOKU-Mitarbeiter*innen, damit sie die Kompetenzen haben, um dir bei deinen Anliegen zu helfen
  • ÖH-Tätigkeit als ehrenamtliches Engagement mit dem Ziel Studierende zu unterstützen und nicht zur Selbstbereicherung oder als politisches Sprungbrett
  • Besetzung von Positionen aufgrund von Qualifikation und Erfahrung, nicht nach Parteibuch
  • Vernetzung mit anderen Hochschulvertretungen und der Bundesvertretung
  • Allgemeines politisches Mandat nutzen und leben
  • Bildungspolitische Schulung zu Rechten/Pflichten bzw. Möglichkeiten im Studium/Prüfungen auch für Studierende in weiter fortgeschrittenen Semestern
  • Mehr Vernetzung unter ÖH Mitarbeiter*innen und erhöhte Anerkennung und Respekt untereinander
  • Förderung der Vernetzung zwischen Referaten und Studienvertretung
  • Mehr Wertschätzung gegenüber studentischem, ehrenamtlichem  Engagement von Seiten der Uni

Was wir dazu geplant haben:

  • Sensibilisierung der ÖH Mitarbeiter*innen zu Themen wie Sexismus, Rassismus und Diskriminierung
  • Schulung der Mitarbeiter*innen bezüglich der Änderungen durch die UG Novelle
  • Förderung des Diskurses gegenüber der Universität zur besseren Wahrnehmung ehrenamtlichen Engagements

Unsere Universität als Trendsetter*in!

Für die österreichische Gesellschaft ist die BOKU nicht nur aufgrund der Themenfelder, mit denen sie sich beschäftigt, wichtig. Wir ALLE haben den Auftrag, für Entwicklungen der Gesellschaft zu sorgen und durch unsere Studierenden, unsere Alumni und unsere Forschung Prozesse zum Wandel der Gesellschaft positiv zu unterstützen. Die BOKU darf kein von der Gesellschaft abgeschlossenes System sein, sondern muss sich in stetigem Austausch mit dieser befinden. Gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen können von der BOKU mitgestaltet werden, um eine bestmögliche, gemeinsame Entwicklung zu fördern. Daher setzen wir uns ein:

 Für eine Politik, die der BOKU Gestaltungsspielraum gibt

  • Ausfinanzierung der Universitäten durch Erhöhung der Finanzierung der österreichischen Hochschulen zur Förderung des Wissensstandortes Österreich
  • eine verbindliche Entscheidung der zuständigen Gremien gegen Studiengebühren

Für eine BOKU, die Impulse setzt

  • Studieninformation und -beratung vor Zugangsbeschränkungen – Aufnahmeverfahren müssen mit allen Involvierten diskutiert und gestaltet werden
  • Ausbau von Studienberatung um eine informierte Studienwahl zu ermöglichen
  • Einbindung von Bürger*innen und Aufklärung in wissenschaftlichen Themen (Kinderuni, Nachhaltigkeitstag, etc.)
  • Rolle als Stakeholder*innen und Expert*innen im gesellschaftlichen Diskurs über eine nachhaltige Entwicklung und globale Ziele, wie die Sustainable Development Goals der UN, einnehmen
  • Forschung fördern, die sich mit dem Wandel der Gesellschaft auseinandersetzt
  • öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen Themen

Was wir dazu geplant haben::

  • Behandlung von kritischen Themen wie beispielsweise der Rolle der BOKU im Nationalsozialismus im Rahmen des 150 jährigen Jubiläums

 Für freie Forschung, die selbstkritisch ist

  • Reduzierung der Abhängigkeit der BOKU von Drittmitteln und deren Offenlegung
  • Stärkere Finanzierung von Forschungsprojekten durch die öffentliche Hand
  • Wissenschaft, die Verantwortung trägt und sich mit Fördergeber*innen auseinandersetzt
  • Wissenschaft und Forschung, die sich an ethischen Standards orientiert und diese in Prozesse integriert
  • Zivilklausel zur Regelung der Fördergeber für Forschung an der BOKU. Eine Universität hat eine gesellschaftliche Verantwortung und darf nicht an militärischen und umweltschädlichen Anwendungen forschen. Technikfolgenabschätzung soll Grundlage für Forschungsprojekte sein

Studiensituation und Lehre

Die BOKU als Universität des Lebens hat die Aufgabe, uns Studierende zu bilden, neue Themenfelder näher zu bringen und Raum für persönliche Entwicklung bieten. Wir setzen uns daher ein für Lehre, die durch Inter- und Transdisziplinarität über den Tellerrand blickt und für Verwaltungsprozesse, die simpel, transparent und schnell ablaufen. Die Möglichkeit, als Studierende selbst die Lehre und Studiensituation mitzugestalten, ist uns wichtig. Um dieses umzusetzen fordern wir folgende Punkte:

Finanzielle Unterstützung für Studierende

  • Ausbau des neuen Studienabschlussstipendiums der BOKU, auch für Doktoratsstudierende
  • Ausfinanzierung von Pflichtexkursionen – Studieren darf keine Kostenfrage sein

Was wir dazu geplant haben:

  • Überarbeitung der Richtlinien zur Exkursionsförderung

Für qualitative, faire Lehre

  • verbindliche und qualitativ hochwertige Aufzeichnungen von Lehrveranstaltungen
  • Bereitstellung von kostenlosen Lernunterlagen – online oder in der Lehrbuchsammlung
  • Transparenz von Auflagen beim Studienwechsel zwischen Bachelor und Master und kritische Reflexion bestehender Zugangsregelungen
  • Rückkehr zu einer Vorziehregelung von Masterfächern im Umfang von 30 ECTS-Punkten
  • Erhalt der Möglichkeit, individuelle Studienpläne zusammenzustellen und zu absolvieren
  • Konsequente Umsetzung des Projekts Studierbarkeit des Senats und learning outcomes-orientiertes gestalten der Curricula
  • Logischen und strukturierten Aufbau in allen Curricula zur Verbesserung der Studierbarkeit einarbeiten

Was wir dazu geplant haben:

  • Ermöglichung der Absolvierung von online Prüfungen in den PC Räumen der Uni
  • Programmier-Grundlagenkurse für Studierende anbieten
  • Offener Zugang zu Journals
  • Austauschforum zwischen Lehrenden und Studierenden
  • Auszeichnungen für gute Lehre einrichten und verleihen
  • für vernetztes Lernen und breitere Bildung Mitbelegungen an anderen Universitäten erleichtern
  • Schulungen in Leadership, Feminismus & Anti-Diskriminierung für alle Lehrenden

Studierbarkeit verbessern

  • Möglichkeiten für fächerübergreifenden Austausch und Ausbau der Wahlmöglichkeiten schaffen
  • Kompetenzorientierte Wissensvermittlung statt Bulimie-Lernen
  • Abschaffung von künstlichen Hürden in Studien wie zum Beispiel Prüfungsketten – auch Studierenden mit Betreuungspflichten soll ein Studienabschluss möglich sein
  • Ausbau von interaktiven Lehr- und Lernmethoden und Didaktik-Schulungen für Lehrende, um die Qualität zu erhöhen
  • Studieneingangs- und orientierungsphase (STEOP) als echte Orientierungs- und Informationsphase über die Studienwahl
  • Lehrveranstaltungs-Evaluierungssystem überarbeiten und auch Konsequenzen einfordern
  • Aufbau eines Qualitätssicherungssystems für Prüfungen, insbesondere im Multiple Choice-Format
  • Transparentes und übersichtliches Angebot an Zusatzqualifikationen für Studierende
  • Praxis dort, wo es notwendig ist, ausbauen!
  • Verbesserter Austausch zwischen Lehrenden und aufeinander abgestimmte Lehrinhalte
  • Plattform zwischen Lehrenden und Studierenden für besseren Austausch, zum Beispiel für direkte Feedbackmöglichkeiten und Vermittlung von aktueller Forschung
  • Gleiches Ansehen und gleiche Förderung aller Studiengänge statt Konkurrenzdenken

Was wir dazu geplant haben:

  • Einhaltung der Frist zum Eintragen der Prüfungstermine pro Semester bereits vor Semesterbeginn von allen Lehrenden
  • Verpflichtende Didaktik Schulungen der Lehrenden bei negativer Evaluierung
  • Ausbau von Studienberatung für Studieninteressierte und Studierende durch die Universität, um eine informierte Studienwahl zu ermöglichen
  • Ausweitung des Beratungsangebotes durch die Universität für Studierende bei formellen Angelegenheiten (Anerkennungen, Abschlüsse…)
  • Erweiterter und kostenloser Zugang zu Journals, Papers und Literatur für Studierende
  • Bedarfsermittlung nach mehrsprachiger Standardliteratur und Anschaffung dieser, um das Erlernen der Grundlagen in der Erstsprache zu fördern und sprachliche Hürden zu senken.

Für offene, kritische Lehrinhalte und alternative Lehr- und Lernformen

  • Lehrinhalte aufgrund wissenschaftlicher Relevanz und nicht wegen finanzieller Aspekte auswählen
  • Förderung von kritischem, wissenschaftlichen Arbeiten inner- und außerhalb von Lehrveranstaltungen
  • Ausbau von Lehrveranstaltungen mit studentischen Mitgestaltungsmöglichkeiten
  • Forschungsgeleitete Lehre

Was wir dazu geplant haben:

  • Einrichtung studentisch organisierter Lehrveranstaltungen
  • Vorstellung von Research Projects und Abschlussarbeiten
  • Querschnittsthemen (Gender Studies, Nachhaltigkeit, etc.) in den Studiengängen verankern
  • Quervernetzung der Studienfelder durch studienübergreifende Fächer und Nutzung des BOKU Know Hows im Rahmen der Studienplanreform

Aus der Corona- Krise lernen

  • Faire, inklusive Präsenzlehre.
  • Implementierung von Digitalisierung in die Präsenzlehre durch mehr Möglichkeiten, Vorlesungen von Zuhause mitzuverfolgen und diese auch Nachzuschauen
  • Unkompliziertes Erreichen von Lernmaterialien
  • Das Ablegen von Prüfungen für alle Studierenden ermöglichen

Was wir dazu geplant haben:

  • Hybride Lehre: Vorlesungen prinzipiell in Präsenz abhalten, mit der Möglichkeit, sich online per Livestream zuzuschalten
  • Aufzeichnungen längerfristig speichern & zur Verfügung stellen
  • Alle Skripten kostenfrei online zur Verfügung stellen
  • Positiv evaluierte, innovative LV Konzepte, die weg von der Frontalvorlesung gehen, beibehalten
  • Falls online Prüfungen beibehalten werden, ebenfalls die Möglichkeit der Absolvierung von online-Prüfungen in PC-Räumen
  • Ausweitung der Ausleihmöglichkeiten und des technischen Equipments (Laptop, Webcam, Drucker…) für Online Prüfungen, auch an der Muthgasse

Nachhaltigkeit & Mobilität

Nachhaltigkeit begegnet uns Studierenden jederzeit in verschiedenen Facetten im BOKU-Alltag. Nachhaltigkeit soll jedoch nicht nur gelehrt und gelernt werden, sondern auch gelebt. Durch unser Denken und Handeln übernehmen wir Verantwortung sowohl als BOKU Studierende, als auch als Mitglieder der Gesellschaft. Für ein partizipatives und sozial-nachhaltiges Universitätsleben setzen wir uns mit folgenden Maßnahmen ein:

 Für nachhaltige Mobilität

  • Stärkung des Radverkehrs und öffentlichen Verkehrs auf und zu den Standorten
  • Erweiterung von Mobilitätsangeboten an der Universität (Lastenräder, Fahrradreparaturen, etc.)

Was wir dazu geplant haben:

  • Installation eines Fahrradverleih-Systems für die Förderung von umweltfreundlicher Mobilität zwischen den Standorten
  • Errichtung überdachter Radabstellanlagen
  • Keine Altersgrenzen bei Semestertickets oder Ähnlichem für Studierende

Für die transparente Umsetzung von Nachhaltigkeit

  • transparente und zugängliche Berichterstattung – Nachhaltigkeitsstrategie der Boku einbeziehen und nachvollziehbar gestalten
  • stärkere Zusammenarbeit aller Angehörigen der Universität (Studierenden, Lehrenden, Forschenden, allgemeinem Personal)
  • Förderung der Partizipation durch Sichtbarmachung von Gestaltungsspielräumen

Für fairen Konsum

  • Fairen und regionalen Handel unterstützen
  • Einer vegetarischen oder veganen Lebensform an der BOKU mehr Möglichkeiten bieten
  • Aktives einsetzen gegen Lebensmittelverschwendung
  • Faire und nachhaltige Anschaffung von Gütern durch die ÖH

Was wir dazu geplant haben:

  • Produkte aus fairem Handel, regionalen und saisonalen Ursprung in der Mensa und den Automaten fördern
  • Ausbau des veganen und vegetarischen Angebots in der Mensa und in den Automaten
  • Förderung und Ausbau von Foodsharing-Initiativen an den Standorten

Für sinnvolle Ressourcennutzung, Müllvermeidung und -trennung

  • Konzepte erarbeiten, die es ermöglichen, möglichst wenig Müll an der BOKU zu verursachen
  • Biodiversität und Grünflächen an den Standorten erhalten und ausbauen
  • Einwegprodukten durch wiederverwendbare ersetzen

Was wir dazu geplant haben:

  • Erweiterung des Mülltrennsystems an der Uni, vor allem mehr Möglichkeiten zum Entsorgen von Papiermüll
  • Projekte zum Aufzeigen und Fördern von Upcycling-Möglichkeiten


Inklusion statt Ausschluss

An der BOKU sollen sich alle Menschen willkommen fühlen. Daher sprechen wir uns entschieden gegen Diskriminierung auf allen Ebenen aus. Wir möchten Inklusion, Gleichbehandlung und soziale Gerechtigkeit von allen Studierenden der BOKU fördern und sehen hier folgende Möglichkeiten:

Aktiven Einsatz gegen Diskriminierung

  • Abbau von Benachteiligungen und Verstärkung der inklusiven Handlungen  – unabhängig von Geschlecht, Glaubensrichtung, sexueller Orientierung, Alter, sozialer und geographischer Herkunft.
  • Ausbau der Barrierefreiheit an allen BOKU-Standorten und übersichtliche Pläne über gesetzte Maßnahmen vor Ort und digital
  • aktive FINTA-Förderung (Frauen-Inter-Nicht-Binär-Trans-Agender Personen) und Förderung aller benachteiligten/diskriminierten Personen

Was wir dazu geplant haben:

  • barrierefreie Lehrveranstaltungen, Übungen und Exkursionen

Offene Möglichkeiten der Meinungsbildung

  • Schaffen von Räumen zur Diskussion über Inklusion und deren möglichen Umsetzungen
  • Förderung von Vielfalt als Chance für die Weiterentwicklung der BOK

Unterstützung von Einkommensschwächeren, Menschen mit Betreuungspflichten und mit besonderen Bedürfnissen

  • Ausbau und Kommunikation des Angebotes von Wickeltischen an genderneutralen Orten
  • stundenweise Kinderbetreuung an der BOKU ausbauen
  • Barrierefreiheit endet nicht bei baulichen Maßnahmen, sondern muss auch für den gesamten Studienalltag – inklusive dem online Angebot der Lehre, Exkursionen und Prüfungen – gelten
  • Zugang zu psychologischer Studierendenberatung
  • Unterstützung von Studierenden durch den Sozialfond der ÖH BOKU bei außerordentlichen Umständen
  • Gesund durchs Studium! Förderung eines gesunden Studiums (z.B. durch das Projekt “Gesunde Tage”)
  • Bereitstellung von Equipment für Online Prüfungen (Laptops, Webcams, Stativ etc.)

Was wir dazu geplant haben:

  • Aufbau einer Kindersitting Börse – Stundenweises Kindersitting durch Studierende für Studierende
  • soziale Absicherung durch finanzielle Fonds (in Corona Pandemie)
  • Ausbau der psychologischen Studierendenberatung und niederschwelliger Zugang zu Psychotherapie
  • Workshops zu Mental Health


Internationalisierung

Internationaler Austausch, sei es durch Mobilitätsprogramme, gemeinsame Veranstaltungen oder die Unterstützung internationaler Studierendenorganisationen, ist ein wertvolles Gut der BOKU. Studierende sollen in allen Phasen des internationalen Austausches möglichst gut unterstützt und beraten werden. Deswegen setzen wir uns ein:

Für Mobilität, die dich weiterbringt

  • Erleichterung und Transparenz bei der Anerkennung von Studienleistungen, die im Ausland absolviert wurden – nicht nur Ausland und auch Zulassung
  • Studierbare internationale Studienprogramme mit hoher Qualität
  • Bestmögliche Betreuung vor, während und nach eines Auslandsaufenthaltes
  • Besondere Unterstützung von Studierenden aus Drittstaaten in rechtlichen Fragen
  • Unterstützung von Geflüchteten und Flüchtenden beim Zugang zu Bildung, beispielsweise im Rahmen des MORE-Projektes
  • Abschaffung der doppelten Studiengebühren für Drittstaatsangehörige
  • Transparente Anrechnung für extern erbrachte Leistungen und Förderung von internationaler Mobilität

Für gelebte Internationalität an der BOKU

  • qualitativ hochwertige Sprachkurse mit anerkanntem Zertifikat für Studierende
  • Ausbau der Lehre durch Gastprofessor*Innen und gemeinsame Lehrveranstaltungen mit Partnerinstitutionen
  • Ausbau des englischsprachigen LV-Angebots sowie ein verstärktes Angebot an Sprachkursen für Lehrende
  • Förderung der Integration von Incomings und Abbau von Barrieren

Was wir dazu geplant haben:

  • Englischsprachige Aufzeichnungen der Auflagenfächer für englischsprachige Master
  • Englische Unterlagen für englische LVs fordern
  • Englische Curricula für englische Studiengänge
  • Abschaffung der Kosten der BOKU Sprachüberprüfung vom BOKU-International-Relations für Zulassungen & Auslandsaufenthalte


Raum für alle und für alles!

Die BOKU nennt sich “Universität des Lebens” – um dem gerecht zu werden, muss jedoch noch einiges geschehen. Für uns ist die Universität mehr als nur Lehr- und Forschungsstätte. An der BOKU sollen studentische Initiativen und Gedanken ihre Freiräume, Chancen und Möglichkeiten bekommen!

Feste und Veranstaltungen sind ein wichtiger Bestandteil des Unilebens, denn sie stellen einen Treffpunkt für die verschiedenen Menschen an der BOKU dar. Solche Veranstaltungen bedürfen keines Fraktionshintergrundes, sondern einer guten Zusammenarbeit aller an der BOKU. Wir setzen uns ein:

Für Freiräume für ALLE

  • Ausbau bestehender Initiativen wie Gemeinschaftsgarten und FoodCoop
  • Schaffung studentischer Werkstätten und Angebot von Maschinen und Werkzeugen zur Anwendung von theoretischem Wissen

Für immer TÜWI!

  • Erhalt des TÜWI Vereins und des TÜWI Lokals als konsumfreier, offener Raum
  • Ausbau von gemeinsamen Veranstaltungen von TÜWI und ÖH BOKU

Für offene Gedankenräume

  • durch unabhängige Veranstaltungen zu Themen der Gesellschaft und Wissenschaft
  • Unterstützung von Plattformen, welche den Gedankenaustausch ermöglichen

Was wir dazu geplant haben:

  • Eine Skillshare-Plattform zum Austausch von Wissen & Fähigkeiten zwischen Studierenden

Standorte BOKU

Wir freuen uns über das Wachstum der BOKU. Jedoch sprechen wir uns gegen eine Zerstreuung durch weitere Standorte aus, um dir zusätzliche zeitraubende Wege zu ersparen. Des Weiteren setzen wir uns für Campuslösungen an allen Standorten ein – egal ob Türkenschanze, Muthgasse oder Augasse. Ein Campus muss dir alles bieten können, was du in deinem Studienalltag brauchst:

 Für Platz zum Leben und Lernen

  • Ausreichende Räume für Lehre, Forschung und Verwaltung
  • Ausweitung der Bibliotheksöffnungszeiten an allen Standorte und Öffnung von Lernräume am Wochenende
  • Ausbau und Erhalt von Lern-, Arbeits- und Gruppenräumen auf allen Standorten
  • Schaffung von Ruhe- und Rückzugsräumen
  • Eine leistbare Lehrmittelstelle an allen Standorten
  • mehr BOKU-Feeling auf der Muthgasse!
  • Angenehmeres Arbeitsumfeld in der Muthgasse schaffen, insbesondere im Hinblick auf die Temperaturen in den Gebäude, sowohl im Sommer, als auch im Winter

Was wir für dich geplant haben:

  • Ausbau der Gruppenlernräume und Renovierung der Aula in der Muthgasse
  • Erhaltung von Plätzen und Räumen für Aktivitäten und Veranstaltungen an der BOKU

Für Verbindung von Menschen und Orten

  • Fahrtkostenrückerstattung zur Fahrten an die Außenstandorte der BOKU
  • Eine beruhigte Verkehrslage an den BOKU Standorten

Für eine lebenswerte Universität mit Wohlfühlcharakter

  • Verschönerung der Muthgasse
  • Begrünung statt grauer Betonflächen!
 

Und nochmal zum Schluss…

…. ÖH BOKU für ALLE!

www.flboku.org
– Unabhängige Fachschaftsliste BOKU – FL BOKU –